Insolvenzrecht / -beratung

schild_endstationVon Insolvenz spricht man immer dann, wenn eine Person oder ein Unternehmen nicht mehr in der Lage ist, die fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Um in diesen Fällen eine gleichmäßige Verteilung des noch vorhandenen Vermögens auf alle Gläubiger zu ermöglichen und die Bevorteilung einiger weniger Gläubiger zum Nachteil aller anderen zu vermeiden, wurde das Insolvenzverfahren geschaffen.

Hierbei wacht ein vom Gericht beauftragter Insolvenzverwalter über das Vermögen der insolventen Person oder des insolventen Unternehmens. Voraussetzung für die Einleitung eines Insolvenzverfahrens ist stets der Antrag eines Gläubigers oder auch des Schuldners selbst.

In jedem Fall gilt es sowohl für die Gläubiger, als auch für den Schuldner eine Vielzahl von Vorschriften und Gegebenheiten zu beachten. Während die Handlungsmöglichkeiten des Schuldners durch die Überwachung des Insolvenzverwalters ohnehin recht eingeschränkt sind, gilt es für die Gläubiger ihre Rechte zu sichern.

Hierbei spielen insbesondere auch bestehende Eigentumssicherungsrechte eine sehr entscheidende Rolle. Diese müssen rechtzeitig erkannt und geltend gemacht werden. Darüber hinaus droht jederzeit die Gefahr, dass insbesondere in den letzten Monaten vor dem Insolvenzverfahren erhaltene Gelder an den Insolvenzverwalter zurückgezahlt werden müssen. Diese sogenannte Insolvenzanfechtung kann schnell zum Verlust erheblichen weiteren Kapitals für die Gläubiger führen.

Insbesondere für Unternehmen ist es daher wichtig, bereits im täglichen Geschäftsverkehr eine Reihe von Regeln zu beachten um sich im Falle der Insolvenz eines Geschäftspartners möglichst weitgehend schadlos zu halten. Zu der Frage, wie dies geschehen kann und was sonst zu beachten ist, stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Sollten Sie selbst in eine wirtschaftlich schwierige Situation geraten sein, beraten wir Sie gern zu den weiteren Möglichkeiten und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.